Nothilfe

Eurasier-Notfallhilfe in der ZG

Berichte:
Akki Kopf
Akki - März 2013
 
 
 
 
 
 
 
 


1. Die ZG fühlt sich allen von ihr erzüchteten Hunden verpflichtet und
ist bereit jedem dieser Hunde in einer Notsituation zu Hilfe zu
kommen, soweit es die Möglichkeiten zu lassen. Notsituation ist
zuerst der „Abgabefall" = Weitervermittlung.
Des Weiteren betrachten wir auch eine nachgewiesene! finanzielle
oder gesundheitliche Notsituation des Besitzers, die eine notwendige
medizinische Behandlung oder gute Betreuung des Eurasiers
zeitweise nicht mehr zulässt, als Notfall. In diesen Fällen ist es ein
vorrangiges Ziel, das Verbleiben des Eurasiers in seinem Zuhause zu
ermöglichen. Hier wird im Einzelfall auch immer der Züchter
mithelfen.


2. In gleicher Weise fühlt sich die ZG verantwortlich für die in den FCIVereinen
erzüchteten Eurasier. Hier steht im Notfall die
Benachrichtigung des Zuchtvereins an erster Stelle. Wenn wir
Kapazitäten frei haben, werden wir sie selbstverständlich auch
diesen Tieren zugute kommen lassen.


3. Um in diesen Notfällen zeitnah helfen zu können, wollen wir
versuchen mit Hilfe unserer Mitglieder ein „Nothilfenetz" zu knüpfen,
das wie bisher nicht nur eine Vermittlung, sondern auch eine
vorübergehende Übernahme in „Kurzzeitpflegeplätze" ermöglichen
soll. Jeder Aktive der ZG kann dabei als erster Ansprechpartner
fungieren.


4. Das „Team" informiert nach erfolgter Vermittlung den in der Region
ansässigen Aktiven, damit dieser eine „Nachsorge" beim neuen
Besitzer initiieren kann.


5. In Notfällen, die „Wildzuchten" betreffen, egal ob zwei oder dreißig
Tiere, ist die ZG als Verein nicht in der Pflicht. Ggf. kann bei der
Ermittlung der Herkunft der Tiere Hilfe geleistet werden, damit die
Verantwortlichen ihrer Verantwortung nicht entgehen.
Martin Rütter hat in seinem Buch „Eine Couch für alle Felle" sehr
präzise formuliert, was auch unsere einhellige Meinung ist:
„....Es muss doch jedem Hundefreund klar sein, dass er mit dem
Geld, das er für diesen einen ‚geretteten' Hund bezahlt hat, das
Schicksal von mindestens zehn neuen Opfern mitfinanziert. Viel
sinnvoller ist es dafür zu sorgen, dass sich das Geschäft mit den
Vierbeinern für solch skrupellose Hundehändler nicht mehr lohnt. Es
gibt nur einen Weg diesen Menschen das Handwerk zu legen:
Unterlassen Sie diese Mitleidskäufe immer und unter allen
Umständen, egal, wie sehr Ihnen das Schicksal der Hunde auch ans
Herz geht!...."


6. Werden einem Aktiven der ZG einzelne tierische Notfälle (dabei
muss es sich nicht immer um einen Eurasier handeln) bekannt, bei
denen ein Handeln möglich und sinnvoll erscheint, steht der Hilfe
des Einzelnen vor Ort die folgende zusätzliche Möglichkeit offen: In
einer Rundmail an die Aktiven/Interessierten kann die Information
weitergegeben werden, um so ggf. zu einer spontan sich
koordinierenden Hilfsaktion Einzelner zu finden.
Die ZG als Verein, als Ganzes, ist in diesen Fällen nicht zu
beteiligen.


7. Zielsetzung ist, dass kein FCI-Eurasier wegen Problemen beim
Menschen oder in der Mensch-Hund-Beziehung in ein Tierheim
muss, in einem Tierheim verbleibt oder gar eingeschläfert wird.
Um diese Zielsetzung zu verwirklichen, wird jeder Aktive der ZG als
Ansprechpartner der Eurasierbesitzer zusätzlich besonders bei
Anfragen wegen „Gehorsamsproblemen im Junghundealter" darauf
achten, dass ein nachhaltiger Kontakt zum Hundebesitzer aufgebaut
wird.


Als ZuchtGEMEINSCHAFT vertrauen wir auch in diesem Bereich auf die
Unterstützung unserer Mitglieder!


Die Aktiven der Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V.
Birgit Ahmann


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Falls Sie Interesse haben, einem erwachsenen Eurasier ein neues Zuhause
zu bieten, wenden Sie sich bitte an unsere Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


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