K wie Kastration

Bei einer Kastration werden der Hündin die Eierstöcke und dem Rüden die Hoden entfernt. Bei Rüden ist der Eingriff relativ harmlos, die Hoden werden in Vollnarkose nach einem Schnitt in den Hodensack entfernt und der Samenstrang durchtrennt. Bei der Hündin ist ein Bauchschnitt erforderlich um beide Eierstöcke entfernen zu können, die Gebärmutter verbleibt im Bauchraum. Wird eine Hündin kastriert weil sie eine Gebärmutterentzündung oder Vereiterung hat, muss diese auch entfernt werden. Diese Hündinnen können nach dem Eingriff inkontinent werden. Eine Kastration bei Rüden ersetzt keine Erziehung. Als Spätfolgen und Nebenwirkungen können bei den Hunden Trägheit, Gewichtszunahme, wucherndes Fell und Ängstlichkeit auftreten.