S - wie Samojede

Samojede: Anfang der 70er Jahre wurde in die Wolfs-Chows (s.a. „Wolfs-Chow") als Dritter im Bunde der Samojede eingekreuzt. Erst die Nachkommen dieser drei ausgeklügelt miteinander verpaarten Hunderassen wurden unter dem Namen Eurasier von der FCI als neue Rasse anerkannt. Die Samojeden, spitzartige Polarhunde mit schneeweißem, cremefarbenem oder beigefarbenem dichtem Fell, verdanken ihren Namen einer Gruppe sibirischer Volksstämme. Noch heute werden die freundlichen, lebhaften Hunde bei den Samojeden als Allround-Mitarbeiter eingesetzt, hüten ihre Rentierherden und ziehen ihre Schlitten. Ihre Vorfahren – die es übrigens auch in Braun und Schwarz gab - „arbeiteten" sogar als Wärmflaschen: Sie durften allabendlich zu ihren Familien ins Zelt schlüpfen und wärmten dort mit ihrem üppigen Fell ihre menschlichen Rudelmitglieder. Die leicht aufwärts geschwungenen Lefzen zusammen mit den schräg gestellten Augen sorgen dafür, dass Samojeden immer ein Lächeln um die Schnauze zu haben scheinen.