D - wie Datenbank

Die Anfänge der heutigen ZG-Datenbank gehen noch auf die Rassegründerin Charlotte Baldamus zurück: Frau Baldamus pflegte ab 1960 über jeden einzelnen Hund akribisch alle nur denkbaren Details zu notieren; oft illustrierte und ergänzte sie ihre Aufzeichnungen noch mit Bildmaterial. Diese ersten Aufzeichnungen gingen bereits weit über das hinaus, das sich aus den Stammbaumdaten herauslesen ließ und wurden nach der Gründung der ZG noch viel umfangreicher weitergeführt.

1984 kam Helmut Geppert auf die Idee, auf der Grundlage der Aufzeichnungen aus dem Hause Baldamus eine elektronische Datenerfassung aufzubauen, die er in den folgenden Jahren zu einer leistungsfähigen Datenbank erweiterte. Wahrscheinlich war die ZG in Deutschland der erste Zuchtverein mit eigener Datenbank, bestehend aus den Datensätzen aller Hunde seit Zuchtbeginn und einem eigenen Programm zur datengestützten Zuchtwert-Schätzung. Noch heute, über 200 Überarbeitungen und Verbesserungen später, leistet uns diese Datenbank wertvolle Dienste. In Zusammenarbeit mit den Daten anderen Eurasier-Zuchtverbände im In- und Ausland steht der Zuchtleitung der ZG heute eine ungemein leistungsfähige Planungshilfe mit rund 23.000 Eurasier-Datensätzen zur Verfügung.

(Autor: Alfred Müller)