H-Wurf vom Lerchenberg, *17.08.2012

 

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Alexa von der Grünbachschleif *11.08.2009

Wurftelegramm:

Am 60. Tag der Trächtigkeit hat Alexa innerhalb von 4 Stunden 8 gesunde Welpen zur Welt gebracht:

5 Rüden und

3 Hündinnen

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Ferenc vom Lerchenberg *30.06.2001

Bereits zwei Tage vor der Geburt suchte Alexa im Garten intensiv nach Verstecken, wo ein geeigneter Wurfplatz sein könnte. Ich habe sie dann nur noch an der Leine ausgeführt. Am Wurftag haben wir einen Moment nicht aufgepasst und sie entwischte uns durch die Flurtür in den Keller, kurze Zeit später hörten wir Gejammer. Sie saß in der Ecke unter der Eckbank, wo ich sie nur mit großer Mühe herausziehen konnte. Beim Voranschieben der sich sträubenden Hündin, entdeckte ich, dass bereits ein Teil der Fruchtblase aus der Vulva hing. Ein lauter Schrei und Welpe plus Nachgeburt landete in meinen Händen. Nachdem ich ihr den Welpen hingehalten hatte, entfernte sie die Eihülle vorschriftsmäßig und ich brachte den Welpen in die Wurfkiste. Mein Mann folgte mit der Hündin. Ab jetzt spielte sich alles in der Wurfkiste ab, die sie nun nicht mehr verließ.
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Woche 1 - Week 1

Alexa hat sich sehr schnell an ihre neue Aufgabe gewöhnt und bemuttert ihre Welpen mit großer Hingabe. Die ersten zwei Tage will sie ihre Wurfkiste nicht verlassen und muss per Leine nach draußen geführt werden, andernfalls würde sie sofort umdrehen. Der Zimmerservice klappt: Madame wird in der Wurfkiste gefüttert und auch der Wassernapf wird vom Personal gereicht. Von den Welpen hört man manchmal ein feines „Zwitschern", ansonsten sind sie ruhig. Großes Protestgeschrei erklingt allerdings, wenn sich Alexa unvorsichtiger Weise auf einen Welpen gelegt hat oder wenn sich ein Abenteuerlustiger hinter Mutters Rücken verlaufen hat und nicht mehr selbständig nach vorne gelangen kann. Am Ende der 1. Woche wird es bereits ein wenig eng an der Milchbar für die 8 Zwerge, da wird schon mal energisch um einen guten Platz gekämpft. Obwohl Alexa sehr wenig frisst, gibt sie genug Milch, so dass die Geburtsgewichte fast verdoppelt sind.

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Woche 2 - Week 2

Am 9. Tag reisten die Zuchtwartin Ulrike Stein und Zuchtwart-Anwärterin Silke Bergener zur Wurferstbesichtigung an und kamen zu folgendem Ergebnis:

„Die Welpen sind ruhig und ausgeglichen, gut genährt und vital. Alexa kümmert sich sehr aufmerksam und liebevoll um ihre Babys, ist inzwischen aber schon gelassener und rennt nicht mehr bei jedem Quiekser zur Wurfkiste. Sie beobachtete genau die Untersuchung ihrer Welpen, ließ aber zu, dass sie ausgiebig betrachtet wurden.
Erste Besucher verbellte sie zwar lautstark, ließ aber zu, dass sie in die Nähe der Wurfkiste kamen.
Nach einer zweitägigen Vorbereitung brachte Alexa völlig instinktsicher innerhalb von gut vier Stunden am 60. Tag der Trächtigkeit acht gesunde Welpen zur Welt. Es gab keinerlei Komplikationen. Die Gewichte der Welpen waren anfangs relativ niedrig, inzwischen haben aber alle ihr Geburtsgewicht mindestens verdoppelt und nehmen gut zu. Alexa fraß gegen Ende der Läufigkeit und in den ersten Tagen nach der Geburt nach Aussage der Züchter nur wenig, inzwischen ist das Fressverhalten aber normal."
Das Pigment an Lefzen, Nasen und Ballen ist wie gewünscht dunkel, jeder Nabel ist gut abgeheilt und die Ruten sind auch in Ordnung.

Zwei Rüden sind schwarz mit Abzeichen, die anderen Welpen werden wohl rot, ein Rüde vermutlich grau.

Am Ende der 2. Woche haben alle Welpen ihr Gewicht mindestens verdreifacht. Der Weidenkorb als Zwischenlager – wenn die Wurfkiste neu bezogen wird – reicht nicht mehr aus, eine größere Kiste ist nötig.

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Woche 3 - Week 3

Welpen schlafen jetzt weniger, nehmen Kontakt untereinander auf, die blauen Augen gucken ein wenig trübe in die Weltgeschichte. Alexa produziert soviel Milch, dass ab und an Milchpfützen auf den Fliesen zu finden sind – was für eine Verschwendung!

Als der erste Welpe am Ende der dritten Woche aus der Kiste plumpst, wird es Zeit, den Aktionskreis zu erweitern.
Aber nicht zu groß, denn sonst kann es passieren, dass die Milchbar in der Wurfkiste geöffnet ist und einige Kandidaten den Zeitpunkt verschlafen oder so mit Spielen beschäftigt sind, dass sie das Nachsehen haben.

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Woche 4 - Week 4

Es ist doch immer wieder ein Wunder, was für eine rasante Entwicklung die Welpen innerhalb von nur 28 Tagen durchmachen.
Jetzt wird der Garten schon mal unter Rückendeckung der Mutter inspiziert und auf Geräusche aus der Nachbarschaft gehorcht.

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Aber in dem Laufstall mit integrierter Wurfkiste ist es immer noch sehr gemütlich und die Welpen beschäftigen sich intensiv miteinander. Mit den spitzen Zähnchen wird schon mal kräftig ins Fell gebissen und dann geschüttelt, bis der Spielkamerad lautstark protestiert. Aber keiner ist beleidigt oder nachtragend und gleich wird weiter gespielt.
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Woche 5 - Week 5

Der Aktionsradius der kleinen Racker wird immer größer. Spielten sie zuerst im oberen Bereich bei der Terrasse, erobern sie zunehmend auch den unteren Teil des Auslaufes.

Das Welpenfutter wird zwar schon angenommen, aber der Schluck aus Mamas Milchbar ist eindeutig leckerer.

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Woche 6 - Week 6

Die Blumen mussten aus dem Pflanzentrog entfernt werden, bevor die Welpen sie „vernichtet" hätten. Jetzt wurde der Trog ihr Lieblingsplatz, von dem aus sie das Geschehen im Garten beobachten konnten und in dem sie spielten, sich aneinander kuschelten und schliefen. Abends hatten wir Mühe, die Bande reinzuholen, viel lieber hätten die Kleinen draußen übernachtet.

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Hat man keinen Platz im Trog abbekommen, kann man in der Hütte herrlich entspannen.

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Die Welpen beschäftigen sich jetzt ausgiebig mit den Spielangeboten im Garten. Den Sandhügel haben sie in kurzer Zeit platt gemacht.

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Auch mit den Pflanzen und Mutter Alexa kann man spielen.

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Es muss kein teures Spielzeug sein – selbst mit einem Handtuch oder einem Tennisball in einem Socken können die Welpen begeistert spielen.

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Woche 7 - Week 7

Endlich haben wir den Wunsch der Nachbarskinder erfüllt und sie mit den Welpen spielen lassen. Beide Seiten waren voneinander begeistert.

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Hatte sich Alexa bisher vorbildlich um die Fütterung, Beobachtung und Bewachung ihrer Welpen gekümmert, beginnt sie nun allmählich mit ihnen zu spielen und sie zu erziehen.

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Der Blumentrog bleibt der Lieblingsplatz, aber es wird immer enger. Da muss schon mal einer unten liegen oder man muss sich einen anderen Platz suchen.

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Von dem Fototermin sind einige Welpen nicht gerade begeistert und gucken ein wenig bedröppelt in die Weltgeschichte.

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Woche 8 - Week 8:

Die Welpen und Mutter Alexa nutzen immer mehr die vorhandenen „Spielgeräte“.  Die Kleinen werden immer gewandter in ihren Bewegungen.

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Am Wochenende kam Vater Ferenc vom Lerchenberg zu Besuch. Mutter und Welpen beobachteten den Besuch erst einmal skeptisch.

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Aber dann traute sich doch ein Welpe und nahm Kontakt auf, aber Ferenc war sehr zurückhaltend.

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Am nächsten Tag gab es dann noch einmal einen Fototermin für die Kleinen.

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Woche 9 - Week 9


Nachdem die Welpen geimpft waren und ihren Chip bekommen hatten, reisten der Hauptzuchtleiter Horst Kriete, die Zuchtwartin Ulrike Stein und die Zuchtwartanwärter Silke Bergener und Manuela Lotz zur Wurfabnahme an. Einige Welpen warteten geduldig auf ihren Auftritt, andere vertrieben sich die Wartezeit mit Spielen.

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Dann wurde es offiziell und die Welpen wurden begutachtet.

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Das Ergebnis der Untersuchung stimmte mit dem Urteil der Tierärztin überein: Mit den Welpen und der Mutterhündin ist alles in Ordnung.


Auszug aus dem Wurfabnahme-Protokoll:
„Mutterhündin und Welpen wirken sehr zufrieden und ausgeglichen, ertragen die Wurfabnahme ganz gelassen, die Welpen verhalten sich absolut freundlich und genießen die Kontakte mit Menschen.


Die Züchter haben für die Hündin und ihre Welpen vorbildliche Aufzuchtbedingungen geschaffen. Dementsprechend sind alle Welpen sehr gut auf ihr weiteres Hundeleben und das Zusammenleben mit Menschen vorbereitet.“


Im Laufe der Woche gab es dann einen Abschied nach dem anderen, bei dem die eine oder andere Träne vergossen wurde.

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Link zu Züchterseite: http://eurasier-zg-lerchenberg.hunde-homepage.com