B-Tal der Mühlen Woche 5

 

B-Wurf vom Tal der Mühlen – 5. Woche

 

 

Nach den Aufregungen des Wochenendes geht es heute wieder etwas ruhiger zu.
Morgenimbiss bei Mama, dann schicken wir die Großen los zum Morgenspaziergang. Die Kleinen bekommen inzwischen ihr zweites Frühstück im Garten – aus den verschiedenen bekannten Gründen draußen! Sie üben mittlerweile fleißig, wie man am besten die Stufen zum Garten überwindet – mit oder ohne freundliche Hilfe durch die Geschwister. Manchmal gibt es sogar „Zwischenstufen“.

 

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Jetzt möchte ich als ersten Balou, unseren großen Blonden vorstellen, nicht weil er der Erstgeborene oder sonst irgendwie etwas Besonderes wäre, sondern einfach, weil ich gerade über ihn etwas Nettes berichten kann. Er geht es ruhig an und regt sich nicht so schnell auf. Wenn man ihn beim Nachzählen mal vermisst, muss man einfach an der unzugänglichsten, engsten Stelle nachschauen. Bestimmt steckt er da, ganz hinten hinter der Wurfkiste oder wie auf dem Foto hier in dem schmalen Spalt zwischen Schrank und Abtrennung… Balou wird in den Frankenwald ziehen, fast 550 km weit weg von uns.

 

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Das Gewusel und Gedränge bei Mama wird immer größer und wilder. Jetzt verstehe ich auch, warum Chica oft stehenbleibt beim Säugen: einerseits sind die Zitzen (alle 10) besser erreichbar für die Meute, andererseits kann sie schneller flüchten, wenn die Kleinen sie zu heftig traktieren. Das tut sie manchmal auch, selbst wenn dann alle wild durcheinanderpurzeln… Beim Resteverputzen aus der Welpenschüssel ist Mama allerdings so gierig, dass sie schön stehen bleibt, bis es keinen Rest mehr gibt!.

 

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 Nun ist Benito, das Wunschkind, an der Reihe, auch „der große Schwarze“ genannt.
Bei ihm war von Anfang an klar, bei welchen Menschen er leben würde und dass er eigentlich zwei Zuhause hat, eins in den Niederlanden und eins in Deutschland. Benito setzt sich durch, vor allem an der Schüssel. Wenn er es für nötig hält, macht er sich so breit wie möglich – möglichst noch breiter. Dabei böte die Schüssel bestimmt noch für drei weitere Welpen Platz…
Seine Lieblingsschlafposition zeigt deutlich: Hier geht’s mir gut! Hier fühle ich mich sicher!
Im Übrigen ist er zwar stark, aber doch recht friedlich beim Spiel und den Raufereien mit den Geschwistern. Lautes Knurren hört man selten von ihm.

 

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 Der Staubsauger ist ein merkwürdiges Tier. Manchmal steht es unbeweglich und ist ganz still, manchmal gibt es seltsame Knurrgeräusche von sich und läuft kreuz und quer durchs Zimmer. Nicht einmal vor dem Teppich auf der Rampe macht es halt. Na, im Ernstfall spiel ich doch lieber mit meinen Geschwistern im Garten!

 

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Binti – die Kletterpflanze und Bena - ihre Zwillingsschwester sehen sich ähnlich wie ein Ei dem anderen, nur unter der Schale - Pardon, unter dem Fell – ist manches ein bisschen, aber wirklich nur ein bisschen anders. Die Zungen sind – zurzeit – unterschiedlich gefleckt. Aber das kann sich schnell ändern. Im Übrigen scheint Binti ein klein wenig wilder, draufgängerischer zu sein als Bena. Aber auch das ist nur ein Gradunterschied und eine Momentaufnahme.
Bena wird demnächst im Süden von Trier an der Grenze zum Saarland wohnen, bleibt aber noch bei uns bis zum Beginn der Sommerferien in Rheinland-Pfalz Anfang Juli. Bestimmt wird sie in dieser Woche gemeinsam mit unserer Binti viel Unsinn machen…

 

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Text und Bilder: Fam. Bülte

6Woche