B-Tal der Mühlen Woche 9

 

B-Wurf vom Tal der Mühlen – 9. Woche

 

 

Seit ein paar Tagen ist ein altes neues Spielgerät der absolute Hit:
Allein, zu zweit, sogar zu viert lässt es sich herrlich toben auf und unter dem blauen Liegestuhl.
Sie machen das ganz prima, selbst wenn die Lehne dank Übergewicht durch mehrere Turner nach hinten kippt. Nur selten gibt es einen Sportunfall, aber dann rutscht einer zur Seite weg, fängt sich wieder und trainiert dabei seinen Gleichgewichtssinn. Unsere einzige Sorge ist die, dass eine Pfote unter den wieder nach vorn klappenden Fuß des Stuhles geraten könnte. Zum Glück ist Rasendarunter ...

 

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Da wir zum Impfen und Chippen fahren, tragen die Kleinen nun alle Geschirr und Leine.

 

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Die Impf-und Chipzeremonie geht ihren Gang. Als Erster kommt Balou an die Reihe. Als er schon beim Impfen, noch mehr aber beim Chippen schreit wie am Spieß, sehen wir uns besorgt an. Ob die andern sich ein Beispiel an ihm nehmen, das Gezeter vielleicht noch verstärken werden?
Aber wir sorgen uns umsonst. Keiner macht so ein Riesengebrüll wie Balou. Zwar geht es nicht ganz ohne Geschrei außer bei Bena, die die ganze Prozedur ohne einen Mucks geschehen lässt, aber es klingt doch alles recht gemäßigt.
Abhorchen, Zahnkontrolle, die Jungs werden noch mal extra inspiziert und für vollständig befunden, und nach einer knappen halben Stunde sind wir fertig. Es gibt noch ein Leckerchen und ein besonderes Lob, weil kein einziges Pfützchen den Fußboden im Behandlungsraum verunziert. „Das haben wir selten!“
Jetzt die ganze Tour rückwärts. Wie erwartet, sind die Knirpse noch etwas aufgedreht, fallen aber nach kurzer Zeit in den wohlverdienten Schlaf.

 

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Wir haben so viel Glück mit dem Wetter, dass unser Indoor-Spielplatz gar nicht richtig zur Geltung kommt.
Dafür widmen unsere Kobolde dem Garten entschieden mehr Aufmerksamkeit. Da gibt es ja auch furchtbar viel zu tun: Topfuntersetzer müssen aufgeräumt und Gartenabfälle auf ihre weitere Verwendungsmöglichkeit geprüft werden, Tontöpfe müssen kontrolliert und von überschüssigem Regenwasser befreit werden. Außerdem muss dringend festgestellt werden, ob nicht vielleicht doch noch weitere Ausgänge aus dem abgesteckten Revier geschaffen werden sollten.
So ganz nebenbei ist zu überlegen, ob nicht eine Teilnahme beim Spargelschälen erwünscht sein könnte ….

 

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Die Wurfabnahme findet an einem brütend heißen Tag statt. Die Welpen verkriechen sich möglichst im kühl(er)en Zimmer, legen sich auf die Fliesen und dösen. Gegen 10 Uhr kommt Ulrike Stein, um die Prüfung „auf Herz und Nieren“ durchzuführen.
Hier geht es jetzt nicht um organische Untersuchungen wie beim Tierarzt, sondern eher um äußere körperliche Merkmale wie Fell-, Krallen- und Nasenfarbe, Schwanzlänge, Ohrenstellung usw., aber auch um Fragen nach dem Verhalten der einzelnen Tiere. Alle sechs machen einen ziemlich gelassenen Eindruck, auch wenn sie gerade erst aus dem Schlaf aufgestört wurden. Alles scheint in bester Ordnung.

 

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Dann kommt der letzte Tag, den wir gemeinsam verbringen. Es ist nicht mehr ganz so heiß, also wird wieder draußen gespielt und sogar ein bisschen geplantscht. Der Versuch, alle am Wasser zu versammeln fürs Familienfoto, ist nicht wirklich erfolgreich. Außerdem ist das tiefe Becken nicht allen ganz geheuer. Lieber schnell wieder raus! Oder man versucht es mal mit dem Babybecken….

 

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Am Fressnapf sieht die Sache dann schon besser aus, da sind schnell alle vereint, die Kleinen, weil sie eiligst ihr Futter verschlingen möchten und Mama, die – mit geringem Erfolg – das endgültige Auslecken der Schüssel besorgen will… Nach höchstens zwei Minuten ist alles verputzt und die Bande strebt schon wieder auseinander..

 

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Ein letztes gemeinsames Foto!
Benito, Bailey und Benni sind die ersten, die heute in ihre neue Heimat aufbrechen:
Benito zum Sommerwohnsitz in Holzminden, Bailey nach Kastellaun in den Hunsrück und Benni nach Königswinter am Rhein.

 

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Der Abschied fällt schwer, aber wir sehen nur zu deutlich, dass sie nun ihren Erlebnis- und Aktionsradius erweitern sollten. Die Spiele werden allmählich immer wilder, die Abenteuerlust immer größer. Grenzen – vor allem im Garten – werden immer weniger respektiert, übersprungen, durchgenagt, unterminiert oder sonst wie missachtet.

 

 

Text und Bilder: Fam. Bülte

Mehr Informationen bekommen Sie natürlich auf der Züchterseite.