Eurasier-Notfallhilfe in der ZG

1. Die ZG fühlt sich allen von ihr erzüchteten Hunden verpflichtet und ist bereit jedem dieser Hunde in einer Notsituation zu Hilfe zu kommen, soweit es die Möglichkeiten zu lassen. Notsituation ist zuerst der „Abgabefall" = Weitervermittlung. Des Weiteren betrachten wir auch eine nachgewiesene! finanzielle oder gesundheitliche Notsituation des Besitzers, die eine notwendige medizinische Behandlung oder gute Betreuung des Eurasiers zeitweise nicht mehr zulässt, als Notfall. In diesen Fällen ist es ein vorrangiges Ziel, das Verbleiben des Eurasiers in seinem Zuhause zu ermöglichen. Hier wird im Einzelfall auch immer der Züchter mithelfen.

2. In gleicher Weise fühlt sich die ZG verantwortlich für die in den FCI-Vereinen erzüchteten Eurasier. Hier steht im Notfall die Benachrichtigung des Zuchtvereins an erster Stelle. Wenn wir Kapazitäten frei haben, werden wir sie selbstverständlich auch diesen Tieren zugute kommen lassen.

3. Um in diesen Notfällen zeitnah helfen zu können, wollen wir versuchen mit Hilfe unserer Mitglieder ein „Nothilfenetz" zu knüpfen, das wie bisher nicht nur eine Vermittlung, sondern auch eine vorübergehende Übernahme in „Kurzzeitpflegeplätze" ermöglichen soll. Jeder Aktive der ZG kann dabei als erster Ansprechpartner fungieren.

4. Das „Team" informiert nach erfolgter Vermittlung den in der Region ansässigen Aktiven, damit dieser eine „Nachsorge" beim neuen Besitzer initiieren kann.

5. In Notfällen, die „Wildzuchten" betreffen, egal ob zwei oder dreißig Tiere, ist die ZG als Verein nicht in der Pflicht. Ggf. kann bei der Ermittlung der Herkunft der Tiere Hilfe geleistet werden, damit die Verantwortlichen ihrer Verantwortung nicht entgehen. Martin Rütter hat in seinem Buch „Eine Couch für alle Felle" sehr präzise formuliert, was auch unsere einhellige Meinung ist: „....Es muss doch jedem Hundefreund klar sein, dass er mit dem Geld, das er für diesen einen ‚geretteten' Hund bezahlt hat, das Schicksal von mindestens zehn neuen Opfern mitfinanziert. Viel sinnvoller ist es dafür zu sorgen, dass sich das Geschäft mit den Vierbeinern für solch skrupellose Hundehändler nicht mehr lohnt. Es gibt nur einen Weg diesen Menschen das Handwerk zu legen: Unterlassen Sie diese Mitleidskäufe immer und unter allen Umständen, egal, wie sehr Ihnen das Schicksal der Hunde auch ans Herz geht!...."

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