Liebe Mitglieder,

Das Corona Virus hat unser Land fest im Griff. Eine Vielzahl von Maßnahmen wurde ergriffen, um die Ausbreitung dieser gefährlichen Krankheit einzudämmen. Auch wir als Vereinsmitglieder können durch überlegtes und besonnenes Handeln dazu beitragen. Unser Mitglied Dr. med. Susanne Lehmkuhl-Eichhorn hat uns einen Beitrag in Form eines Aufrufs zugesandt, den ich hier gerne veröffentliche. Ich bedanke mich für ihr Engagement und wünsche ihr und uns allen, dass wir die kommende Zeit gesund überstehen.

Herzliche Grüße

Klaus Kellner, 1. Vorsitzender ZG

Hier der dringende Appell von Frau Dr. Lehmkuhl-Eichhorn:

Update von Dr. Susanne Lehmkuhl-Eichhorn:

https://dr-lehmkuhl-eichhorn.de/Start/AKTUELLES-___CORONAVIRUS-Pandemie

 

"Abstand halten! Und noch einmal Abstand halten – besser 2 Meter als 1.5 Meter bis zur nächsten Person.

Keinen Kontakt mit anderen Haushalten.

D.h., dass die Kinder und Jugendlichen, und natürlich auch die Erwachsenen, sich bitte NICHT zusammen bei einer Familie treffen, sondern einfach zu Hause bleiben und sich dort beschäftigen – im Haus, im Garten – auch gerne Spazierengehen: bei kleineren Kindern und denen, die das einfach noch nicht kapieren, aber mit den Eltern und andere Personengruppe weiträumig meiden! D.h. auch mindestens 2 Meter Abstand, wenn man sich begegnet.

Dabei dann auf die Kinder achten, dass die sich nicht impulsiv im Pulk zusammenschließen.

Wenn man seine Kids nicht bändigten kann, dann muss man als Elternteil mit denen im Haus, auf dem Grundstück bleiben.

Bitte auch nicht zu anderen Familienmitgliedern oder Freunden fahren, die in einem anderen Haus, in einem anderen Ort etc. wohnen - schon gar nicht zu Oma und Opa. Und Oma und Opa sollten auch nicht woanders hinfahren.  

Die Blutsverwandtschaft schützt nicht vor Infektion 😊.

Da die Infektionsketten nicht mehr nachvollziehbar sind, weil es nach der Infektion 10 - 14 Tage oder länger dauern kann, bis überhaupt Symptome auftreten, kann in der Zeit die Person, die infiziert und nicht krank ist, viele, viele andere Personen anstecken. Und das geschieht auch tagtäglich viele Male – die Auswirkungen werden wir erst in 2-3 Wochen sehen, wenn wir diese Infektionsketten nicht unterbinden und zwar SOFORT, JETZT.

Sie, ich oder mein Gegenüber könnten mittlerweile infiziert sein. Da wir das nicht wissen – ABSTAND halten!

Wer zur Arbeit muss, sollte auch da auf Abstand achten – egal wo. Im medizinischen Bereich können wir uns, sofern Material vorhanden ist, ja schützen (Mundschutz, Handschuh, Kittel etc.), denn da ist engerer Kontakt am Patienten – genauso wie in der Pflege – ja unvermeidbar.

Wenn aber immer mehr Menschen erkranken werden – und das wird geschehen, weil sich die Bevölkerung nicht wirklich gut an die Regeln hält – besonders die Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht – dann wird es mindestens so schlimm werden, wie in Italien.

Wir Ärzte haben schon vor der Corona-Krise vielfach am Limit gearbeitet, da das System seit Jahren auf reine Effizienz im Sinne der Wirtschaftlichkeit gefahren wird, und nicht an den Bedürfnissen bzgl. der Gesundheit der Bevölkerung.

Wenn die schwer Erkrankten weiter sprunghaft ansteigen, wird es denen so gehen, wie den Menschen in Italien.

Die Erkrankten werden nicht mehr versorgt werden können, und werden einsam, bei meist vollem Bewusstsein auf irgendeinem Krankenhausflur, in einem Feldbett in einer Messehalle oder sonst wo sterben.

Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, den sollte man klar und deutlich zurechtweisen.

Also bitte, liebe Mitglieder, haltet Euch an die Regeln.

Bleibt zu Hause, soweit möglich, meidet andere Haushalte, haltet 2 m Abstand, wascht Euch immer wieder die Hände (nach dem Einkaufen, wenn ihr von draußen reinkommt, bei den sonstigen notwendigen Situationen ja sowieso, etc.), geht mit Euren Schnüfflern spazieren aber meidet dabei dichten persönlichen Kontakt mit anderen – auch da mindestens 2 m Abstand.

 

Jeder, der nicht notwendigerweise sein Umfeld – also Haus, Garten etc. verlassen muss, sollte „mit seinem Hintern“ zu Hause bleiben.

Einkaufen sollte man nicht jeden Tag, sondern 1 oder 2x die Woche. Oder bei den Betagteren – lasst Euch einkaufen und das Eingekaufte vor die Tür stellen – nicht denjenigen ins Haus lassen!!! Auch da bedeutet es Abstand halten!

In diesem Sinne, hoffe ich, dass wir die Katastrophe abwenden können. Es wird sonst – davon bin ich überzeugt, weil es zu viele gibt, die sich nicht an die Regeln halten – eine Ausgangssperre geben, die nicht nur 2 Wochen dauern wird.

Aber jeder Einzelne hat es mit in der Hand, mitzuhelfen, dass die Infektionskette unterbrochen, die Infektionsgeschwindigkeit damit verlangsamt wird, und dadurch das Gesundheitswesen es schafft, alle besonders schwer Erkrankten auch adäquat zu versorgen.

Herzliche Grüße aus Cloppenburg,

Dr. med. Susanne Lehmkuhl-Eichhorn mit Alex von der Harderburg (wuff-wuff 😊)"

 

Aktuelles

Welpen neu

Termine neu2

Bildergalerie alt

Kalender neu